Senioren-, Jugendbeauftragte usw. alles gut und wichtig, aber darüber und darüber hinaus muss es noch mehr geben.

Hierfür wollen wir ein Kümmerbüro einrichten. Eine Anlaufstelle für Bürger jeden Alters. Eine Leitstelle für organisierte Nachbarschaftshilfe. Vermittlung von Babysitter bis Pflegedienst. Koordination und Unterstützung bereits gut funktionierender Angebote der Vereine und der Altenbetreuung. Fachliche Hilfe für Senioren und/oder deren Angehörige. Informations- und Dienstleitungsdrehscheibe vor Ort. Erarbeitung von generationsübergreifenden Angeboten.

Unterstützen wollen wir dies durch den Aufbau einer Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, anderen mit ihrem Können und ihren Fähigkeiten zur Seite zu stehen. Vom Schneeräumen bis Fahrdienst, vom Vorlesen bis Einkaufen, eine Stunde pro Monat oder mehr, alles kann zur Verbesserung individueller Lebenssituationen beitragen, nicht nur bei Senioren und Menschen mit Behinderung.

Jeder weiß wann er Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst rufen muss und sollte, und für alles Andere soll künftig das Kümmerbüro die erste Anlaufstelle sein. Eine Stelle der Kommune, unabhängig, barrierefrei zugängig, auch Hilfe für die Vereine und Ehrenamtliche. Bürgerbüro 4.0 sozusagen.

Wobei der Begriff „Büro“ natürlich eher so interpretiert werden sollte: