In zwei Monaten ist es soweit. Nach 30 Jahren im Amt kandidiert der Rainer Bürgermeister, Gerhard Martin, nicht mehr und überlässt  dem Wähler die Entscheidung, wer sein Nachfolger sein wird. Da bereits die sogenannte „heiße Phase“ der Wahl begann, lud die Rainer CSU unter ihrer Vorsitzenden und gleichzeitig Bürgermeisterkandidatin, Claudia Marb, zum ersten politischen Abend für die bevorstehende Wahl ein. Dieser Einladung folgten sehr viele Rainer Bürger, die im Verlauf der Abendveranstaltung keineswegs enttäuscht wurden. Es war ja schließlich keine Veranstaltung der leeren Versprechungen, sondern Information über wichtige und ernstgemeinte Ziele der 20  Stadtratskandidaten des Ortsverbandes der CSU und der Bürgermeisterkandidatin Claudia Marb, die gleich am Anfang des Infoabends über ihre Ziele und Pläne ausführlich und interessant berichtete. Es gab kaum einen Bereich in ihrem Vortrag, der nicht erwähnt  und konkret erläutert wurde. Neben der Jugend und Familie vergaß die Stadt- und Kreisrätin die ältere Generation nicht. Mit ihrer Stellvertreterin Angelika Kefer war sie des Öfteren in Rain unterwegs, um die Schwachstellen für die Senioren ausfindig zu machen. Dazu gehört die Begehbarkeit der Gehsteige, der Geschäfte und nicht zuletzt der amtlichen Räume im Rathaus. Davon würden selbstverständlich auch Menschen mit Behinderung profitieren. Besondere Aufmerksamkeit verdiente ihr Vorschlag zur Errichtung eines „Kümmerbüros“, um die Anliegen der Bürger aus erster Hand zu bekommen und auch dementsprechend schnell reagieren zu können. Die immer größere Stadt brauche auch neuen und vor allem bezahlbaren Wohnraum, so Marb. In ihrem Vortrag dankte sie den ehrenamtlich tätigen Mitbürgern, die vor allem zum Wohle der Jugend in allen Stadtteilen ihren großen Beitrag leisten. Wir dürfen die Jugend nicht verbannen!, warnte Marb. Auch hier müsste die Stadt aktiv und selbstverständlich auch finanziell diese Arbeit  unterstützen. Nicht vergessen dürfen wir die Betriebe, denen es zu verdanken ist, dass es in Rain so gut wie keine Arbeitslosen gibt und dass vor allem die Jugend einen Ausbildungs- und später einen sicheren Arbeitsplatz bekommt. Die Zusammensetzung der 20 Kandidaten lässt auch erkennen, dass diese Ziele mit ihnen verwirklicht werden können. Unter den Bewerbern sind nicht nur verschiedene Altersgruppen aber auch  Bürger mit den unterschiedlichsten Berufen vertreten, die auch bereit sind, beratend die im März gewählten Stadträte zu unterstützen. Wir sind nicht nur 11 Ortsteile, sondern ein Ganzes, betonte Marb ausdrücklich in ihrer Rede. Ähnlich, jedoch jeweils von ihrer persönlichen Lebens- und Berufssituation her stellten sich die übrigen Kandidaten vor. Ihre humorvoll jedoch sehr überzeugend vorgestellten Ziele und Pläne verrieten, wie ernst und entschlossen  sie in ihrem Engagement sind.   Der gemeinsame Nenner  bei allen lautet: Arbeiten zum Wohle unserer aus 11 Teilen bestehende Stadt Rain.